Wir vermitteln in Veranstaltungen und Workshops Wissen und Kompetenzen für die sensible Kommunikation zum Thema Ernährung und die erfolgreiche Umgestaltung von Ernährungsumgebungen. Auf diese Weise tragen wir dazu bei, dass Menschen und Gruppen sich noch wirksamer für pflanzenbetonte Ernährung engagieren können.
Das Projekt „Engagement für nachhaltige Ernährung stärken: Bedarfsgerechte Trainings und öffentliche Veranstaltungen zur Förderung pflanzenbetonter Ernährungsweisen“ schließt an unsere im Jahr 2025 durchgeführten Argumentationstrainings für die Ernährungswende an.
Was unser Projekt leistet
Bildungsformate, Kommunikationstrainings und lokale, öffentliche Veranstaltungen zur Förderung einer stärker pflanzenbetonten Ernährung
Themen dabei können sein:
- Tipps und Übungen zu sensibler Ernährungskommunikation
- Konstruktiver Umgang mit Vorbehalten und Ablehnung
- Ökologische Vorteile pflanzenbetonter Ernährungsweisen
- Fakten zu Pro und Contra verschiedener Ernährungsweisen
- Relevanz von Ernährungsumgebungen und Handlungsansätze
- Handlungsansätze für die jeweiligen Gruppen, z.B. Best-Practice-Beispiele erfolgreicher Kampagnen, Initiativen zur Anpassung von Kantinen, kommunalpolitischer Beschlüsse etc.
Über die Veranstaltungen hinaus erstellen wir einen Messengerkanal zum Austausch und zur Weitergabe von Tipps und Veranstaltungshinweisen
Zielgruppen
Mitglieder von Ernährungsräten
Angestellte und ehrenamtlich Aktive in Umwelt-, Klima- und Tierschutzorganisationen und Vegangruppen auf Bundes-, Regional- und Lokalebene
Kommunalpolitiker*innen, besonders in ländlichen Regionen und kleineren Städten
Engagierte in Unternehmen, Gewerkschaften/Betriebsräten und Verantwortliche für Betriebskantinen
Studierendeninitiativen zu Umwelt, Klima, Nachhaltigkeit
Warum pflanzenbetont?
Unsere Ernährung beeinflusst Klima, Umwelt und Ressourcenverbrauch in erheblichem Maße. Die Förderung einer stärker pflanzenbetonten Ernährung bietet hierzulande viel Potenzial, um positive Veränderungen zugunsten von Umwelt- und Naturschutz zu bewirken: Sie benötigt weniger Land und Ressourcen und verursacht weniger schädliche Emissionen als die durchschnittliche Ernährung. Außerdem reduziert sie die Ausbeutung von Tieren.
Was wir mit dem Projekt erreichen wollen
Viele Institutionen empfehlen den Wandel zu einer pflanzenbetonten Ernährung – und in Teilen der Bevölkerung hat er bereits begonnen. Allerdings verläuft er noch langsam: Viele Menschen haben noch Vorbehalten gegenüber pflanzlichen Alternativen. Außerdem begünstigen viele strukturelle Rahmenbedingungen (Ernährungsumgebungen) derzeit eine Ernährung mit einem hohem Anteil an Tierprodukten: In Kantinen, Restaurants und auf öffentlichen Veranstaltungen dominieren oft tierproduktreiche Angebote.
Werden pflanzenbetonte Gerichte jedoch attraktiv eingebunden, können mehr Menschen freiwillig nachhaltigere Angebote wählen und zugleich Inspiration für Abwechslung in ihrer persönlichen Ernährung erhalten. Solche Veränderungen erfordern engagierte Einzelpersonen, Initiativen und Organisationen, die die Ernährungsumgebungen aktiv mitgestalten: Beispielsweise wenn sie eine lokale Quartierskantine gründen und betreiben oder das Angebot in der Betriebs- oder Unimensa beeinflussen.
Hier schließt unser Projekt an: Wir unterstützen Menschen, Initiativen und Organisationen in ihren Vorhaben mit Wissen und Methoden, um sensibel über die Ernährungswende zu kommunizieren und um Ernährungsumgebungen umzugestalten. Wir stärken somit ihr Engagement und erhöhen ihre Wirkungskraft und Reichweite.
Ihr seid neugierig auf die Formate?
Ihr setzt euch für nachhaltige Ernährung ein und fühlt euch den oben genannten Gruppen zugehörig? Toll!
Im ersten Teil des Projekts befragen wir Engagierte zu ihren Trainings- und Veranstaltungsbedarfen. Schreibt uns gerne bis Ende April 2026 eine Mail, dann nehmen wir euch in unseren Verteiler für die Bedarfsabfrage auf. Wir freuen uns auf eure Teilnahme.
Dieses Projekt wird gefördert durch das Umweltbundesamt und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz. Die Mittelbereitstellung erfolgt auf Beschluss des Deutschen Bundestages.