Die Schlachtindustrie ist milliardenschwer – und hat verheerende Auswirkungen auf Umwelt, Tiere und Menschen. Darüber ist noch viel zu wenig bekannt. Schluss damit. Gemeinsam bringen wir jetzt Licht ins Dunkel - mit der Plattform Schlachtindustrie.
Wichtige Daten -
schnell verfügbar
Wie viele Tiere schlachtet ein Schlachthof? Zu welchem Konzern gehört er? Wie viel Wasser verbraucht er? Und was für Skandale und Gesetzesverstöße sind bekannt? Mit der „Plattform Schlachtindustrie Deutschland“ stellen wir auf einer interaktiven Karte die Konzerne und ihre langjährigen und vielfältigen Verfehlungen ins Rampenlicht.
All diese Daten müssen aufwendig recherchiert oder offiziell angefragt werden. Auf der Plattform werden sie übersichtlich und schnell aufrufbar gesammelt.
Schluss mit der Intransparenz!
Während Tönnies, Wiesenhof und Co. jährlich Millionen Euro für Marketing ausgeben, um sich öffentlicher Kritik zu entledigen und ein positives Image zu wahren, starten wir mit der Plattform eine Gegenöffentlichkeit und sorgen für mehr Transparenz.
Von so einer Datenbank profitieren NGOs und Umweltverbände, soziale Bewegungen und Journalist*innen, sowie kritische Arbeiter*innen, Anwohner*innen und Konsument*innen. Alle, die sich gegen die Schlachtindustrie engagieren.
Eine Plattform von
vielen für viele.
Die Plattform ist ein Community-Projekt, das durch Spenden und ehrenamtliche Mitarbeit möglich gemacht wird.
2025 konnten wir mit unserem Crowdfunding 10.150 Euro für den Aufbau der Plattform sammeln – ein voller Erfolg, der zeigt, dass viele Menschen diese Datenbank wichtig finden. Wir bedanken uns von Herzen bei allen Spender*innen und Unterstützer*innen.
Unterstütze die Plattform mit einer Spende
Die Arbeit für mehr Transparenz in der Schlachtindustrie geht weiter! Die Plattform ist online – wir wollen sie aber weiter ausbauen, um Funktionen ergänzen, noch mehr Daten recherchieren und weitere Informationsfreiheitsanfragen stellen.
Mit deiner Spende kannst du weiter dazu beitragen, die Machenschaften der Schlachtindustrie ins Scheinwerferlicht zu rücken. Denn da gehören sie hin.
Werde Teil des Teams!
Die Plattform Schlachtindustrie wird ermöglicht von einem tollen Team von Ehrenamtlichen. Du willst mit dazu beitragen?
Wir brauchen Unterstützung in den folgenden Bereichen:
Recherche
Liegt es dir, in den Untiefen des Internets Informationen auszugraben? Und du kannst dir vorstellen, via FragDenStaat Behördenanfragen zu stellen – und du hast den langen Atem, auch nach Monaten dranzubleiben?
Daten-Aufbereitung und Fakt Checking
Mit der Recherche ist es noch nicht getan: Informationen aus verschiedenen Quellen müssen zusammengebracht werden, den richtigen Konzernen zugeordnet und abgeglichen werden – sodass nur korrekte Infos veröffentlicht werden.
Programmierung
Unsere Plattform basiert auf keinem Standard-CMS, sondern ist von Grund auf selbst entwickelt. Die Benutzeroberfläche haben wir mit VueJS umgesetzt, im Backend setzen wir auf Python.
Öffentlichkeitsarbeit
Du kennst dich mit SEO aus, kannst gut Sharepics erstellen oder textest gerne?
Wenn du Lust hast, bei uns mitzuwirken, schreib gern eine Mail an plattform@faba-konzepte.de.
Der Wasserverbrauch der Schlachtkonzerne
In Deutschland wird das Wasser knapper. Industrielle Schlachtkonzerne wie Tönnies, Wiesenhof, Westfleisch oder Danish Crown verbrauchen enorm viel davon – in fast jedem Produktionsschritt wird Wasser eingesetzt. FragDenStaat und CORRECTIV haben mit der Unterstützung von Faba Konzepte erstmals systematisch den Wasserverbrauch der 12 größten Schlachtkonzerne in insgesamt 45 Schlachtanlagen in Deutschland erfasst. Das Ergebnis: Mindestens 11 Milliarden Liter pro Jahr verbrauchen die größten 45 Schlachtanlagen. Das entspricht dem Wasserverbrauch von rund 250.000 Menschen. Oftmals zahlen die Schlachtkonzerne dabei wenig für das Grundwasser.
Warum der tatsächliche Wasserverbrauch der Schlachtindustrie wahrscheinlich sogar noch höher ist und warum jetzt sogar gegen den Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband geklagt wird, erfahrt ihr hier:
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FAQ
Jeder Euro hilft, das Projekt umzusetzen! Erreichen wir das Spendenziel, können wir die Plattform mit zahlreichen Funktionen und Daten ausstatten. Kommen weniger Spenden zusammen, müssen wir den Umfang reduzieren. Wenn sich viele von Euch beteiligen, haben wir vor, noch mehr Daten zu veröffentlichen und konkret aufzuzeigen, wie diese genutzt werden können.
Neben der eigentlichen Projektarbeit durch das Projektteam, von denen viele bisher ehrenamtlich arbeiten, fallen Kosten für den Betrieb des Webservers und die Projekt-IT an, für Gebühren im Rahmen von Anfragen bei Behörden und für rechtliche Beratung. Um an einige der besonders interessanten Fakten über die Schlachtindustrie zu gelangen, müssen wir den Klageweg bestreiten – was wiederum zu Kosten für Anwält*innen führt.
Die Plattform ist ein Projekt von Faba Konzepte (mehr über uns). Das Projekt wird dabei von einem tollen Team von Ehrenamtlichen ermöglicht. Ansprechpartner für alle Fragen rund um das Projekt ist Frederic Markert.
Wir freuen uns sehr, wenn du das Projekt mit einem wiederkehrenden Beitrag unterstützen möchtest. Du kannst den Rhythmus selbst festlegen, und die Beiträge tragen dann jeweils zum Spendenziel bei.
Wusstest du, dass du auch Fördermitglied von Faba Konzepte werden kannst? Das erleichtert unsere Arbeit durch bessere Planbarkeit. Weitere Infos findest du hier.
Ja! Wir sind ein gemeinnütziger eingetragener Verein. Bis 300 Euro im Jahr reicht dem Finanzamt ein Kontoauszug. Bei Beträgen über 300 Euro trag bitte deine Adresse ein, dann erhältst du eine Spendenbescheinigung von uns.